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Roman

„LICHT AUFBEWAHREN“ – LESEPROBE

EXPOSÉ

Licht aufbewahren (Arbeitstitel)

Genre: Belletristik

Umfang: 109 Normseiten

Status: abgeschlossen

Zielgruppe: Erwachsene

Roos wächst in einem Dorf auf, Doreen in der Großstadt. Roos muss sich von seinem übermächtigen Vater, Doreen von ihrer übermächtigen Mutter lösen. Auf ihren scheinbar isolierten Wegen bewegen sie sich aufeinander zu, bis sie bereit sind, zusammen eine Tür ins Neue aufzustoßen.

Roos‘ Vater schweigt sich über die bei der Geburt des Sohnes verstorbene Mutter aus. Er baut an einer rätselhaften Maschine, die in einer bestimmten Nacht Sternenlicht auffangen soll. Doch als die Nacht kommt, scheitert die Maschine.

Das Versprechen, mit dem Sohn zu einem großen See hinter den alten Bunkern zu gehen und ihm das Angeln beizubringen, löst er nie ein.

Roos bricht nun allein auf. Auf dem Weg fällt ihm Doreen ins Auge, die einem Schmetterling nachsieht. Sie ist neu im Dorf.

Doreens Mutter hält es an keinem Ort lange aus. Sie betrügt andere Menschen und sabotiert dadurch die Versuche Doreens, Bindungen nach außen aufzubauen. Nur der Puppe Marie kann Doreen alle ihre Gedanken anvertrauen. Aber die Mutter wirft die Puppe eines Tages weg, tötet sie aus Sicht Doreens.

Nach dem letzten Betrug reisen sie in ein Dorf. Es ist das Dorf von Roos, in dem die Mutter aufgewachsen ist.

Im Garten baut Doreen ein Scheingrab für Marie.

Sie folgt heimlich Roos‘ Vater, der seinen Sohn suchen will. Dessen Aufbruch hatte sie beobachtet.

Roos begegnet in den Bunkern seiner Einsamkeit. In der Nacht hat er eine Vision: Eine Frau erscheint und kocht für einen Jungen, der draußen in der Winterlandschaft spielt. Als der Junge heimkommt und die Frau ihn in die Arme schließt, verschwindet sie.

Roos wartet. Aber die Frau erscheint kein zweites Mal. Roos erkennt, dass er bereits auf zu vieles umsonst gewartet hat.

Doreen hat den Vater aus den Augen verloren und gelangt zu den Bunkern, aber Roos und sie begegnen sich nicht. Aber Doreen nimmt ein letztes Mal Abschied von Marie. Zurück im Dorf schreibt sie einen Brief an Roos.

Roos kehrt ins Dorf zurück. Seine Welt ist aus den Fugen, eine neue noch nicht vorhanden. Er findet an der Haustür Doreens Brief. Darin steht, dass er zu ihr kommen solle.

Sie sei das Mädchen mit dem Schmetterling.

Der Roman spielt in einer Zeit, die an die 50er Jahre erinnert. Im Text sind Zeit und Ort aber nicht näher spezifiziert. Die Wahrnehmung der jungen Charaktere (im Verlauf 8-12) setzt den Ton.

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